"Ich schreibe schon immer - in den besten Momenten, schreibt es mich."
Tatsächlich erlebe ich es manchmal wie oben im Zitat geschildert. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich auch Achtsamkeitslehrer bin? In jedem Fall ein grosses Geschenk, sich so auf Sprache einlassen zu dürfen. Was waren Stationen meiner Ausbildung und auf welche Erfahrungen kann ich zurückgreifen?
Dramaturgische Basiswerkstatt
Bei Klaus-Peter Wolf und anderen konnte ich mir bei der ARD.ZDF Fernsehakademie das erzählerische Rüstzeug vom Verständnis der Heldenreise bis hin zur Figurenentwicklung aneignen.
Schreibfreude
Egal wo ich in den Ferien bin, immer zieht es mich zu den Schreibtischen hin, zu den Pulten und Sekretären. So sind viele Geschichten entstanden: grosse, kleine. Manches fand seinen Weg nach "draussen", manches schlummert noch in der berühmten Schublade.
Journalist
Jahrelang war ich verantwotlicher Redaktor für die Kunstseiten eines Freiburger Stadtmagazins, später arbeitete ich für den Kölner Stadtanzeiger und die Basler Zeitung. Im obigen Beispiel habe ich für eine Wochenzeitung versucht, über Musik zu schreiben. Das liess mich nicht mehr los und ist im Esssay "Monstershirt" verewigt.
Inspiration
Immer wieder traf ich auf dem Weg Menschen, deren Arbeit mich insiriert hat. Im Studium war das Klaus Theweleit. Später, als Journalist, habe ich mit dem Schriftsteller Raymond Federmann ein langes Interview geführt, das mir bis heute wie ein Leuchtstern den Weg weist.